Wanderung im Vordertaunus von Kronberg nach Eschborn
                                        
am 30. Dezember 2009 

Die letzte Wanderung im auslaufenden Jahr führte die Naturfreunde seit langer Zeit wieder einmal in den schönen Taunus.
Die Wanderführer Karl Winkelmann und Helmut Bopp hatten eine Strecke ausgesucht, die von Kronberg über Schwalbach nach Eschborn führen sollte. E
ntgegen sonstiger Gewohnheiten, dass man im komfortablen Reisebus ins angesagte Wandergebiet fährt, ging es diesmal etwas weniger bequem mit der Deutschen Bahn AG dort hin. Aufgrund der vorherrschenden Witterungsverhältnisse sollte es den 45 Teilnehmern beim Ausstieg am Bahnhof Kronberg gleich klar werden, dass es heute eine Wanderung der besonderen Art werden dürfte. Besonders insofern, dass sich schon bei der "Aufwärmrunde" im anschließenden Park ankündigte, wie die Wege heute beschaffen sein werden: Eiswege wo man auch hinschaute. Nachdem man mühselig die an diesem Tag recht trist wirkende  Innenstadt Kronbergs hinter sich gelassen hatte, ging es hinunter in  das sicher bei schöneren Tagen recht idyllisch wirkende kleine Westerbachtal. Aufkommende Dunstschwaden verwehrten manch Blick auf Villen oder Landsitze der hier wohnenden "Reichen und Schönen" der Mainmetropole Frankfurt. Hier im Grund gingen die Rutschpartien weiter und ließen keinen Raum die umliegende Landschaft zu genießen. Über abenteuerliche Wege erreichten die Wanderer später auf besserem Geläuf das große Pferdegut der ehemaligen Dressurreiterin Lieselott Linsenhoff. Während der hier angesagten Brotzeitpause war Zeit die auf den Eisbahnen erlittenen Wunden zu lecken. Manch einer bedauerte seine Schlittschuhe nicht mitgenommen zu haben. Nach langen Beratungen kam die Wanderleitung hier zu dem Schluß, die Tour abzubrechen und mit den reichlich vorhandenen Hessentickets den weiteren Weg zum Endziel Eschborn per Bahn zurück zu legen. Dort wurde noch ein Schlenker durch einen mit vielen exotischen Bäumen bewachsenen Park eingelegt. Auch hier sorgten die Wetterverhältnisse für einen Abbruch des Rundgangs. Als Hoffnungsschimmer und Trost einer etwas ungewöhnlichen Wanderung blieb nun  nur nur noch das "Dinner" im Abschlußlokal Dalmatia. Bei "Tschiwaptschitschi, Radnitcschnitzschi" oder ähnlich benannten Speisen nahm man´s leicht und war bestärkt in der Meinung, daß alles halb so schlimm war. Alle haben überlebt.
Am Sonntag, den 31. Januar gehts weiter im Odenwald von Hiltersklingen nach Erbach. Bitte wieder rechtzeitig anmelden, es ist schönes Wetter gemeldet. Vorher aber findet noch am Samstag, den 9. Januar d. J. um 15 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche die Jahreshauptversammlung statt. Auch hier bittet der Vorstand um zahlreiches Erscheinen. Die Vereinsleitung zeigt sich wieder mal von ihrer spendabelsten Seite und bietet großzügig kostenlos Kuchen und Torte an.
(natürlich von weiblichen Vereinsmitgliedern gestiftet!) Selbst die zugehörige Tasse Kaffee kostet nichts.
                                   
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