DreiTage zwischen Rhön und Vogelsberg
vom 10.-12.Mai 2010

Neununddreissig Büttelborner Naturfreunde wollten wieder mal dem Alltags-Rentnerstress entgehen und sich ein paar schöne Tage machen.
Zeit und Muße hierzu fanden sie in der idyllisch
gelegenen Siebertzmühle, etwa zwanzig Kilometer westlich von Fulda in der Verbandsgemeinde
Hosenfeld gelegen.
Da die Teilnehmer im Vorfeld nicht so recht wussten, ob
sie nun in die Rhön oder den Vogelsberg fuhren, wurden sie von ihrem Gastgeber
belehrt, dass sie sich real in der Mitte dieser hessischen Mittelgebirge,
also
genau zwischen den Fronten befinden.
Da aber keine kriegerischen Auseinandersetzungen
der beiden Bevölkerungsstämme zu befürchten waren, sollte ihnen die genaue geografische
Lage ihres Domizils letztendlich wurscht sein.
Da man frühzeitig angereist
war, wurde nach ein paar Erkundungsgängen auch schon pünktlich zum Mittagessen
geblasen. (Wie dahaam: Gegesse wird
um 12, ob was auf dem Tisch steht
oder nit.)
Nach der Mittagsruhe nach dem Motto "Soll der Rentner gut
gedeihe, muss er mittags etwas leie" kam es zu einer vom Wirt vorgeschlagenen Wanderung durch den Wiesengrund
der Kalten Lüder, einem kleinen Gewässer, das in früheren Jahren das Mühlrad der
Siebertzmühle antrieb. Als Ziel vorgegeben war
hier die Wallfahrtskirche
Kleinheiligkreuz, in der angeblich noch ein paar Kleinpartikel des Jesuskreuzes
zu finden ist. Gesichtet wurde sie allerding nicht. Nach einer Kaffee-Rast bei "Torte mit Sahne" oder
vielleicht
auch einem kühlen Bier in der alten Hessenmühle, ging es, teils über Umwege,
wieder zurück ins Hotel. Am nächsten Tag war eine Wanderung zu einer sogenannten
"Berghütte" angesagt, die man nach ein paar Irrläufen schließlich
aber doch noch pünktlich erreichte. Hier wartete auf die Naturfreunde nämlich
ein rustikales Mittagessen mit Erbsensuppe, einheimischer Wurst und Bauernbrot
und natürlich auch mit ein.......
paar......... Schnäpselein (richtig geraten!).
Die Rückkehr erfolgte mit drei Planwagen durch die schöne Landschaft, wobei
es in dem von den zwei Haflinger gezogenen Wagen recht zünftig zuging.
Hier zog "Vereins-Hofsänger" Otmar sämtliche Register seines
gesanglichen Könnens
und animierte mit seiner lieblich Nachtigallartigen Stimme
seine Mitfahrer zu kräftiger Mithilfe, was manchem mangels Textkenntnis ein
wenig schwer fiel. Aber nicht nur gesungen wurde, sondern "Stimmungskanone"
Rosi erzählte sogar einen Witz, der dem Schreiber dieser Zeilen mit Müh
und Not haften geblieben ist und hier, wie versprochen, gerne wiedergegeben
werden kann: "Ein Pärchen ging in Mainz am Rhein spazieren. Nach einer
Weile gesteht sie ihrem "Geliebsten", dass sie farbenblind sei. Daraufhin
plagte auch ihn das
schlechte Gewissen und er gestand ihr, dass er nicht aus
Mombach, sondern aus Mombasa sei".
Abends wurde gemeinsam gekegelt.
Die Ausbeute auf ungewohnten Scherenbahnen: 2 Achter, 3 Siebener, 4 Sechser,
ein paar andere und etwas über 200 Pudel. Darauf wurden ein paar getrunken
und der Abend war gelaufen.
Am letzten Tag gab es im nahe gelegenen Fulda
eine
interessante Stadtführung mit Dom- und Schlossbesuch. Nach der Mittagspause
ging es noch in die Fasanerie und dann wieder heim
per
Bus ins geliebte
Büttelborn. Heinz Vollhardt hatte wieder alles gut organisiert. Das Drama
mit der Liste zur Essensvorbestellung in Fulda sei ihm und seinem Mittäter
Reinhold Petri verziehen.
Die Übeltäter bereuten zutiefst und versprachen
Besserung.
Ein paar schöne und fröhliche Tage waren´s.
Ach
ja, das Wetter: Leicht bewölkt mit sonnigen Abschnitten, angenehme Temperaturen,
kein Regen
Noch ein paar Fotos:









