Wanderung am unterfränkischen Main
am 21. März 2010
 

Dem Kalender nach sollte die Wanderung am Main eine Tour in den Frühling werden.
Bei der Busabfahrt in Büttelborn schien es aber, als sollte Petrus den Naturfreunden einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen, denn der Himmel war grau in grau und die Regenwolken hatten ihre Schleusen geöffnet. Selbst der für das Wetter verantwortliche Vorsitzende Karl Winkelmann traute sich nicht, den Wanderern noch Hoffnungen auf ein paar Sonnenstrahlen zu machen.
Aber, aber es sollte anders kommen, denn schon bei der Ankunft am Startort Röllfeld lichtete sich der Himmel und die Sonne schickte verschämt ein paar warme Strahlen auf die Erde. Die Mienen der Wanderer hellten sich auf und alle freuten sich auf einen doch noch schönen Tag auf den Höhen des Maintals. Also wurde die riesige Anzahl von einundsechzig Teilnehmern von den Wanderführern Walburga und Reinhold Petri zusammengetrommelt und auf ging´s. Zunächst erst mal steil bergan, um oben auf den
„Fränkischen Rotweinpfad“ zu treffen, auf dem die Wanderung in nördlicher Richtung weiterführen sollte. Über den nun
  schon in vollem Sonnenschein glitzernden Main hinaus, genoss man die herrlichen Ausblicke bis hinüber auf die Höhen des Odenwalds. Auf dem weiteren Weg durch die Weinberge weckten die auf entsprechenden Tafeln bezeichneten Weinsorten, die hier in der Gegend angebaut werden, das Interesse der Wanderer, wobei so manche Rebsorte den Büttelborner Naturfreunden völlig unbekannt war. Nach der verdienten Frühstücksrast auf der über dem Rotweinort Klingenberg gelegenen Klingenburg kam die weit auseinander gezogene Gruppe auf serpentinenartigen Pfaden wieder hinunter ins Maintal. Damit die Tour nicht zu lang würde, bestieg man in Erlenbach den Bus, um dann ab Schippach den Rest der Wanderstrecke wieder per Pedes zurück zu legen. Hierbei gelangte die Gruppe später zum im Elsavatal  gelegenen Weiler Himmelsthal, mehr oder weniger bekannt durch das im !3. Jh. von Nonnen des Zisterzienserorden erbauten Klosters gleichen Namens, das heute aber als Fachhochschule zweckentfremdet ist. Nach einer kurzen Strecke in diesem wunderschönen Elsavatal ging es nochmals hinauf in die Rücker Weinberge, ehe man

...... aber bitte mit Sahne !!

schließlich das in einem Waldwinkel fast versteckte Abschlusslokal erreichte.
Hier, im Gasthaus „Fuchsbau“ (s. Bild mit "Reineke" Reinhold), nach etwa zwölf
  Kilometern Wegstrecke, wurden alle gut bewirtet und jeder war der Meinung, dass dieseTour wieder ein schönes Wandererlebnis war. Den „Berg- und Talführern“ Walburga und Reinhold  sei dafür gedankt. Sie haben ihre Sache wieder mal gut gemacht.
Die nächste Wanderung ist am 25. April auf dem Schusterpfad in der Nähe von Dahn/ Pfalz. Rechtzeitige Anmeldungen bitte bei W. Jockel, Tel. 06152-55744 oder Erika Sack, Tel. 06152-52309. (H. Vollhardt in Urlaub)