Wanderung um Frankenhausen (Odenwald)
am
21.
Januar 2011

Wie in der Vorschau an dieser Stelle angekündigt,
sollte es ja eine Schnee-, Sonnen- Winterwanderung werden.
Somit hatte der für das
Wanderwetter der Naturfreunde sich zuständig fühlende
Vereinsvorsitzende Karl
Winkelmann im Vorfeld dieser Tour alle Hände voll zu tun, um
über seine besonderen Beziehungen zu Petrus oder anderen Wetterpropheten
für einigermaßen gute Wanderverhältnisse für diesen Tag zu sorgen. Hatte er
doch bei der Dezember-Wanderung im Spessart gehörig gepatzt, indem er sich bei
den vorherrschenden Schneehöhen total verkalkuliert hatte. Selbst bei der letzten
Wanderung zwischen den Jahren unterliefen ihm grobe Schnitzer, so daß diese
Tour wegen ähnlicher Witterungsbedingungen sogar abgesagt werden musste. Was Wunder,
dass im Vereinsgremium
hinter vorgehaltener Hand schon über eine Entbindung von diesem Posten getuschelt wurde.
Also
lange Rede, kurzer Sinn: Er hielt dem Druck stand und
verkündete bei der obligatorischen "Morgenandacht" im Bus für diesen
Tag beste Streckenverhältnisse. Er lehnte sich sogar schon wieder so
weit aus dem Fenster, indem er den Teilnehmern trotz des etwas trüben Wetters
sogar
ein wenig Sonnenschein voraussagte. War aber auch kein Kunststück, konnte man in
der Ferne Richtung Odenwald doch schon erste Strahlen erkennen.
Also scharrten nach Ankunft
am Startort
Frankenhausen etwas über dreißig Teilnehmer ungeduldig und hoffnungsvoll
mit den Wanderschuhen,
um mit dem Startschuss endlich wieder mal "on Tour" gehen zu können.
Vor
ihnen lag ein etwa zwölf Kilometer langer Rundkurs, der über das kleine Odenwaldörtchen
Waschenbach wieder zurück zum Start/Zielort führen sollte.
Ein wenig erschrocken
und etwas verunsichert machte man sich auf den Weg, hatte man sich doch
geistig schon auf einen sofortigen Steilanstieg eingestellt, der bei den
Wanderführer Erika und Benni Hoffmann oftmals zu erwarten ist. So ging es also
diesmal auf bequemem Geläuf in nordwestlicher Richtung
hinein in den Wald, in dem gemäß der Jahreszeit von winterlicher Pracht, ähnlich
der der Spessartwanderung, nichts zu sehen war, obwohl tags zuvor aus der
Ferne die Odenwaldhöhen schneebedeckt
schienen. Über den Bernhard-Kraft-Weg
laufend ging es über den Schoppenberg, durch den Kastenwald und über den Glasberg
hinunter nach Waschenbach. Da es hier nichts zu sehen gibt, durchquerte man
fluchtartig den Ort und gelangte oberhalb der uralten Waschenbachmühle in großem
Bogen laufend auf den "Europäischen Fernwanderweg Nr. 1", auf
dem man später auch die Abschlußgaststätte Ott in Frankenhausen erreichte. Als "Höhepunkt"
sei noch zu erwähnen, daß auf einer Pferdekoppel ein paar Exemplare der hier weidenden
Tiere im Schweinsgalopp zum Zaun kamen, um die "Biddelberner Leit"
etwas genauer zu begrüßen, wobei es ihnen die "Worfeller" besonders
angetan
hatten.
(e´Scherzle !!!!)
Die Wanderführer Erika und Benni Hoffmann und Heinz Vollhardt
gaben ihr Bestes. Ihnen sei dafür gedankt.
Die nächste Wanderung ist am 20.
Februar im Vogelsberg. Bitte rechtzeitig anmelden.
Der Frühling naht !!!!!