Radtour "um Darmstadt"
am 18.07.2004

Über dreißig Radler trafen sich trotz der "Rentner-Urlaubszeit" am Sonntagvormittag, um an der angekündigten Tour "Um Darmstadt" teilzunehmen.

Die für diese Tour verantwortlichen Wanderführer hatten es sich zur Aufgabe gemacht, den Teilnehmern  gravierende bauliche Veränderungen der letzten Jahre in der Region vor Augen zu führen.

So war es nicht verwunderlich, dass sich die Gruppe  zunächst in entgegen gesetzter Richtung der Wendemarke Darmstadt in Richtung  Groß Gerau bewegte. Hier galt es, die neu hergerichtete Altstadt der Kreisstadt in Augenschein zu nehmen. Viele hatten die baulichen Veränderungen schon gesehen, manche nicht. Alle waren sich hinterher einig, dass das Riedzentrum viel an Attraktivität hinzugewonnen hat, obwohl die Bauarbeiten noch gar nicht beendet sind. Man darf weiterhin gespannt sein.
Die weiblichen Teilnehmer waren besonders angetan von den in den Strassen ausgerollten roten Teppichen. Die Männer ließ das kalt, sind sie es doch, die ihren Damen eben jene täglich zu Füßen legen.
Weiter ging es Richtung des Büttelborner Ortsteils Klein-Gerau. Hier, fand man, ist die "Fußgängerzone" weniger attraktiv. Als Entschädigung dafür gab es  aber Wohlgerüche wahrzunehmen, die von Vieh- und Schweinezucht zeugten: eben gesunde Landluft.
Über den neu angelegten Radweg entlang des Braunshardter Tännchens in Richtung Weiterstadt war hier am Freizeitpark Mittagsrast angesagt. Später, diesen Ort nördlich liegen lassend, kam man dann in das großzügig konzipierte, aber noch nicht fertig gestellte neue Industriegebiet Weiterstadts, deren Mittelpunkte ein Super- Supermarkt für Großeinkäufer und ein Super- Super- Supermöbelhaus sind.
Da Radfahrer zu sein nicht ausschließt, auch Autofahrer zu sein, erweckte hier natürlich eine neue, den meisten Teilnehmern noch nicht bekannte Billig-Tankstelle besonderes Interesse der Teilnehmer.
Vorbei an abgeernteten Spargelfeldern kam man durch Darmstadt vorgelagerte Wälder schließlich zum Darmstädter Hauptfriedhof, wobei dort manchen Teilnehmern die Schornsteine des angegliederten Krematoriums etwas erschauern ließen (sind Naturfreunde doch schon nicht mehr die Jüngsten).
An der ESOC vorbei galt es nun in Darmstadts neu erbauter Weststadt den neuen Bahnhofsbereich des Hauptbahnhofs zu besichtigen. Nachdem auch dies abgehakt war, ging es in südlicher Richtung zügig weiter, um kurz vor Darmstadt- Eberstadt rechts abzubiegen Richtung Griesheim. Hier war Abschluß eines schönen Sommertages beim Griechen in der Viktoria-Gaststätte.
Dem "Wegweiser" Helmut Bopp und dem "Besenwagenfahrer" Karl Winkelmann sei gedankt für die schöne Tour.

 Die drei "Schnellsten"