Wanderung um Michelstadt
            am 07.12.2003

Wiederum ein randvoller Bus!
Fünfzig Büttelborner Naturfreunde starteten bei herrlich frischem Sonnenschein zur vorweihnachtlichen Wanderung nach Michelstadt im Odenwald. Angesagt war eine große Schleife in nordwestlicher Richtung  mit anschließendem Besuch des Michelstädter Weihnachtsmarktes.

Schon am Mittag beim Wanderstart sah man die Massen zum weithin bekannten Weihnachtsmarkt vor den Kulissen des historischen Rathauses strömen. Also "flüchteten" die Wanderer erstmal hinaus in ruhigere Gefilde.
Nach Überqueren der Mümling (Nebenfluß des Mains!!) im Stadtteil
 Steinbach machte die Gruppe erst mal Halt am Wasserschloß Fürstenau, einer um 1300 als kurmainzische Grenzfestung erbauten Anlage. Seit etwa 600 Jahren  dient dieses Schloß, gelegen in einer  im englischen Stil erbauten  Parkanlage, der Grafenlinie Erbach-Fürstenau als Residenz.
Weiter ging es an den Höhen der Mümling entlang bis etwa Bad Köng, einem Städtchen, das man eine Stunde vorher noch im Bus durchfahren hatte. Hier hätte man es auch leichter haben können, wenn nicht das Motto hieße: "Der Weg ist das Ziel"! In einer großen Schleife wanderte man im Wald weiter und genoss das herrliche Spätherbstwetter. Aus dem Wald heraustretend, konnte man in der fernen Talsenke schon wieder Michelstadt erkennen. Später, am Ortsrand von Steinbach streifte die Gruppe noch die in der Karolingerzeit von Karls des Großen Berater und Biograph Einhard erbaute Einhardsbasilika, der hier seinen Lebensabend verbringen wollte. Bedingt durch merkwürdige Traumerscheinungen ließ er später von diesem Vorhaben ab und siedelte nach Seligenstadt über. Das Gebäude gehört heute als Denkmal dem Land Hessen.
In Michelstadt angekommen, wurde im Gasthaus "Deutsches Haus" zum Abschluß geblasen.
Viele der Wanderer drängelten sich anschließend dann noch über den völlig  verstopften Weihnachtsmarkt, um noch einen letzten Eindruck vom vorweihnachtlichen Trubel mitzunehmen.
Wieder ein schöner und zufriedenstellender Wandertag.
Die Teilnehmer danken den Wanderführern Familien Mann und  Hoffmann.