2 Tagesradtour nach Steinheim am Main
vom 15. bis 16. Juni 2003
Vierundvierzig Radler trafen sich bei herrlichem Wetter am
Samstagfrüh am Startplatz Friedhof zur jährlich wiederkehrenden
Zwei-Tagesradtour, diesmal nach Steinheim am Main, dem
"Klein-Sachsenhausen".
Und "ab ging die Post" Richtung Norden über den
Mönchbruch in den Mörfelder Stadtwald.
Hier konnten die "Naturbeobachter" (gegenüber den "Babblern")
linkerhand im Morgenlicht letztes äsendes Damwild beobachten. Südlich der
Startbahn West unter dahin bretternden Düsenjets fuhr die Gruppe weiter über
Walldorf, die A3 überquerend, nach Zeppelinheim. Nach einer kurzen Erholungs-
und Pflegepause steuerte man vorbei am Gehspitzweiher den Mittagsrastpunkt
"Goetheturm" in Frankfurt-Sachsenhausen an.
Nur ganz wenige hatten mitbekommen, daß gerade und ganz zufällig an diesem
geschichtsträchtigen Ort Johann-Wolfgang G. vorbei kam , der auf dem Weg
vom Besuch seiner Mutter in Frankfurt zurück nach Weimar war.![]()
Forsch, wie unser Benni nun mal ist, hat er gleich ein Erinnerungsfoto machen
lassen.
(Foto zum Vergrößern bitte anklicken!)
Nach dem Verzehr
einiger Pfunde Flaaschworscht oder ähnlicher Stärkungsmittel wurde schon
wieder zum Aufbruch geblasen. Durch den Frankfurter Stadtwald ging es südlich von Offenbach weiter
über O-Bieber und Mühlheim (Main) zu den Dietesheimer Steinbrüchen, einem
Naturschutzgebiet mit herrlichen Seen von faszinierender
Schönheit.
Etliche Teilnehmer hatten dieses Fleckchen Erde anlässlich einer früheren
Wanderung in diesem Gebiet in anderer Erinnerung: Regen und Nebel
verhinderten an jenem Tag jeden Ausblick!
Heute aber war Sommer pur! Aber, aber, waren da hinten nicht ein paar dunkle
Wolken zu erkennen? Oder grummelte es nicht sogar? Nun gings aber los. Mit
größter Übersetzung und im letzten Gang fahrend versuchten die Teilnehmer
trockenen Reifens ihr Nachtquartier "Hotel Linde" in Steinheim am Main
zu erreichen. Aber nichts wars: kurz vor dem Zielort hatte Petrus sie
erwischt und schüttete sein Füllhorn über sie aus.
Aber alles so etwas erschüttert "Büttelborner Naturfreunde"
überhaupt nicht!
Pünktlich wie immer traf man sich schon eine halbe Stunde vor Zeitpunkt,
um im "Hofbräuhaus" die Mägen für die Nacht zu füllen.
Wer später noch
nicht genug hatte, "flanierte" in den mit wunderschön restaurierten
Fachwerkhäusern geschmückten Gassen des Ortes.
Die letzten trafen sich -wie
ein Wunder- dann noch am historischen Marktplatz zu einem aller-, allerletzten
Umtrunk.
Da die Abfahrt am Sonntagmorgen für neun Uhr angesetzt war, war Frühstück ab
7.30 Uhr bereitet.
Wieder bewährte sich hier die Büttelborner Pünktlich- und Gewissenhaftigkeit:
Gegen 6 Uhr begrüßten im Innenhof des Hotels etliche Teilnehmer mit
fröhlichem Geschnatter den neuen Tag. Nun ja, da war für einige andere nix mehr mit noch ein
wenig schlafen.
"Ei, die hätte doch frieher ins Bett gehe kenne"!
Recht so, "denn nur der frühe Vogel frißt den Wurm"!
Später ging`s am linken Mainufer abwärts über Mühlheim und Offenbach nach
Frankfurt.
In der "Buchscheer" in F- Sachsenhausen gabs trotz einer Stunde
"Verfrühung" etwas zum Mittagessen, wobei einige denn auch zur
"Frankfurter Grie Sooß" griffen, dem Frankfurter Traditionsgericht.
(sieben oder elf? Kräuter mit Eiern und Kartoffeln)
Dann aber gings ungebremst heimwärts. Als Zwischenstation war noch der Langener Waldsee zu
absolvieren. Hier ließen einige männliche Teilnehmer noch schnell die
Stielaugen hinunter zu den Barbusigen.
Die mitradelnden Frauen kamen hier ein wenig zu kurz, denn bei den
Männern unten am See war in der Hinsicht wenig zu sehen? (wie zu Hause
vielleicht?!)
Mit allmählich heißer
werdenden Hintern ging es in schneller werdender Fahrt Richtung Biergarten Bachgrund
in Worfelden, der wiederum allerletzten Pause.
Hier löste sich die Gruppe denn auf, und jeder machte,
was er für richtig hielt!
Leider hatte die Gruppe am ersten Tag einen Ausfall zu
verzeichnen:
Uschi war dem mörderischen Tempo nicht gewachsen und mußte von ihren
Wasserträgern Otmar und Helmut Bopp in den Besenwagen verfrachtet werden.
Alles in allem eine prima Radwanderung!. Die Teilnehmer danken "ihren Führern" Heinz
Vollhardt und Erika und Benni Hoffmann.
Bilder.......