Herbstwanderwoche in der Wildschönau
vom 26. bis 03.10.2004

Die diesjährige Herbstwanderwoche führte die Büttelborner Naturfreunde nach Tirol.
Ausgewählt für diesen Zweck hatte man die Wildschönau, ein wunderschönes Hochtal östlich des Inntals, eingebettet inmitten der Kitzbühler Alpen gelegen.

Ausgehend von ihrer Bleibe, dem 4 Sterne -Hotel Silberberger, hatte man sich vorgenommen, die herrliche Bergwelt dieser Region zu erkunden.  Nach Leistungsstärke in drei Gruppen aufgeteilt, hatte es sich die A-Gruppe zur Aufgabe gemacht, täglich mindestens einen Gipfel der umliegenden zwei- bis zweieinhalb Tausender in Angriff zu nehmen, was ihnen letztendlich auch immer gelungen ist.
Die B-Gruppe ließ es beschaulicher angehen. Man wanderte etwas weniger anstrengend -obwohl auch hier der Schweiß teilweise in Strömen floß- in etwas niedriegeren Gefilden.  
Am feinsten raus war die C-Gruppe. Sie hatte praktisch alle Freiheiten und konnte sich ihre Routen aussuchen, wie sie es gerade wollte.
Vorraussetzung aller Gruppierungen war jedoch, daß man sich hinterher gemeinsam wieder an einer Alm oder Jausenstation traf, um den aktiven Teil des Tages gemeinsam ausklingen zu lassen.

Da während der Wanderwoche wieder typisches "Büttelborner Naturfreundewetter" herrschte. hatte man bei überwiegend herrlichem Sonnenschein von den Bergspitzen, wie z.B. Schatzberg, Joel oder Roßkopf, beste Aussicht auf die Tiroler Alpenwelt bis hinunter in die nahe gelegenen Täler.
In den Mittellagen genoß man den Anblick saftig grüner Almwiesen, umgeben von herbstlich anmutenden Mischwäldern. Auf den Almen selbst konnte man sich anschaulich kundig machen über Viehzucht, Milchwirtschaft und Käsezubereitung. Manches Käsestück ging hier über die Käsereitheke in den Rucksack der Teilnehmer. Auf der Jausenstation Schrofen verlebte die Gruppe ein paar entspannte Stunden bei zünftiger Alpenmusik und entsprechender Gaudi.
In den unterschiedlichen Ortsteilen der Gemeinde Wildschönau erfreute man sich an den in reichem Blumenschmuck stehenden typischen Häusern dieser Alpenregion.
In den unteren Regionen, in der Kundlklamm, erschauerte man ob der gewaltigen Tiefen und Höhen dieser Schluchten.
Ein besonderes Schmankerl war eine Wanderung in den Zauberwinkel, einem bewirtschafteten im Wald gelegenen Weiler,  wobei sich alle einig waren, daß dieses Fleckchen Erde diesen Namen zu Recht trägt.

Abschluß der Wanderzeit bildete wieder das obligatorische Skatturnier der Herren (plus einer Dame) mit einem Sieg des Vorsitzenden Karl Winkelmann.
Die Damen stritten um die Krone beim Uno-Spiel. Siegerin wurde hier Margit Hindtsdorf.
Kurioserweise geht hier -ganz im Gegensatz zum Spiel bei den Herren- der Wanderpokal an die Letzte des Turniers. (Der Name muß aus Datenschutzgründen  geheim gehalten werden!)

Resümee zur Wanderwoche:
Alle Teilnehmer waren sich einig, daß es wieder eine gelungene Wanderzeit in einer herrlichen Gegend war, wobei auch das Wetter voll mitspielte.
Dank gilt wiederum dem Reisemarschall Heinz Vollhardt, der mit seiner perfekten und unkomplizierten Organisation ein gerüttelt Maß an der schönen Zeit seinen Anteil hatte.
Ein besonderes Dankeschön auch der  Belegschaft des Hotels Silberberger für die Gastfreundschaft und den angenehm wohltuenden Service.

 


Oberau

erschöpfte A-Gruppler
 
weniger Erschöpfte

mach mal Pause

auf der Schafsalm


Dorscht

"Präsident" und Gattin

nach der Kundlklamm

18, 20........

................uno!!!!!!

unter dieser Aufsicht kein Schummeln!!

wo gehts lang??

auf dem Schatzberg

bergab, bergab....
 
Mühltal